Daniel Kaune, M.Ed.

© Marie-Luise Kolb / LUH
Daniel Kaune, M.Ed.
Sprechzeiten
bis 23.07.2022: Mo. 12:00 - 13:00 Uhr
Adresse
Im Moore 21
30167 Hannover
Gebäude
Raum
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bis 23.07.2022: Mo. 12:00 - 13:00 Uhr
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Im Moore 21
30167 Hannover
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Funktionen
Vertretung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Masterstudiengang Geschichte
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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bis 23.07.2022: Mo. 12:00 - 13:00 Uhr

JÜNGSTE VERÖFFENTLICHUNGEN

  • 09/2021 - "Forschen lernen lehrend begleiten"

    FORSCHEN LERNEN LEHREND BEGLEITEN. »FORSCHENDES LERNEN« ALS LERNFORM, HOCHSCHULDIDAKTISCHES FORMAT UND SEMINARKONZEPT

    in: Christopher Folkens / Daniel Kaune (Hg.), Who the fuck is Manfred? Ein studentischer Diskurs um die letzten Staufer, das sogenannte Interregnum und Rudolf von Habsburg (Am Mittelalter Forschen Lernen (AMFL) Bd. 1), Hessisch Oldendorf 2021 , S. 34-60 [LESEPROBE auf books.google.de].

  • 09/2021 - "Who the fuck is Manfred?" (Hg.)

    WHO THE FUCK IS MANFRED? EIN STUDENTISCHER DISKURS UM DIE LETZTEN STAUFER, DAS SOGENANNTE INTERREGNUM UND RUDOLF VON HABSBURG

    (Am Mittelalter Forschen Lernen (AMFL) Bd. 1), Hessisch Oldendorf 2021; Cover & Inhaltsverzeichnis [PDF], Leseprobe [Google Books], [LINK] zum Verlag und [LINK] zum Projekt.

  • 06/2020 - "Text und Bild vor Gericht"

    TEXT UND BILD VOR GERICHT. DIE BEWEISKRAFT VON AUGENSCHEINKARTEN

    in: Katrin Marx-Jaskulski / Annegret Wenz-Haubfleisch (Hrsg.), Pragmatische Visualisierung. Herrschaft, Recht und Alltag in Verwaltungskarten (Schriften des Hessischen Staatsarchivs Marburg 38), Marburg 2020, S. 105-130, weiter auch S. 287-291 (= Abb. 42.1 und 42.2).

  • 06/2019 - "Augenzeugen und Augenschein im Prozess"

    AUGENZEUGEN UND AUGENSCHEIN IM PROZESS. EIN ZEUGENVERHÖR-ROTULUS DES REICHSKAMMERGERICHTS IM SPIEGEL SEINER AUGENSCHEIN-KARTE (GELNHAUSEN GEGEN GRAF ANTON VON ISENBURG 1553-1555)

    in: Stephan Laux / Maike Schmidt (Hrsg.), Grenzraum und Repräsentation. Perspektiven auf Raumvorstellungen und Grenzkonzepte in der Vormoderne (Trierer historische Forschungen Bd. 74), Trier 2019, S. 85-98.

  • 12/2018 - "Lobbyismus in der Rhein-Metropole?"

    LOBBYISMUS IN DER RHEIN-METROPOLE? HANDELTREIBENDE UND RECHTSPRECHENDE IM SPÄTMITTELALTERLICHEN BASEL

    in: Scripta Mercaturae (ScrM). Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Fachorgan für Geschichte des globalen Strukturwandels in Ökonomie, Ökologie und Ökumene (ÖkoÖkoÖku), begründet von Theodor Gustav Werner) 47 (2018), S. 37-72.

FORSCHUNG UND LEHRE

  • Schwerpunkte
    • epochal: 14.-16. Jahrhundert
    • regional: "Deutschland" / HRR, "Schweiz" (Basel)
    • fachliche Forschungsschwerpunkte:
      • Stadtgeschichte
      • Rechts- / Verfassungsgeschichte
      • Schrift- / Verwaltungsgeschichte
      • Kartographiegeschichte
    • weitere „Forschungsansätze“
      • Digital Humanities
      • Landesgeschichte
      • Verkehrsgeschichte
      • Fachdidaktik
  • Forschungsprofil
    • epochaler Forschungsschwerpunkt:
      • Spätmittelalter (14./15. Jh.)
      • Übergang zur Frühen Neuzeit (16. Jh.)
    • regionaler Forschungsschwerpunkt:
      • "Deutschland" / HRR Deutscher Nation
      • alte Schweizerische Eidgenossenschaft (v.a. Basel)
    • fachliche Forschungsschwerpunkte:
      • Rechtsgeschichte (vgl. u.a. Dissertationsprojekt): Wandel der "Rechtspraxis" im 15. Jh., Recht und Verwaltung, Prozess- und Beweisführung (im 15. Jh. und beim RKG), kommissarische Untersuchungsverfahren im 16. Jh.
      • Kartographiegeschichte (vgl. u.a. abgeschlossene Projekte): frühe handgezeichnete Regionalkarten (15.-17. Jh.), "Augenschein-Karten", Landes-/Herrschaftsgeschichte, Aussagekraft von Karten im Kontext ihrer Akten
    • weitere „Forschungsansätze“ (vgl. Publikationen):
      • Digital Humanities: Anwendung (u.a. im musealen Kontext), interaktives Multimedia, Mediengestaltung, Programmieren (Adobe Director 12)
      • Landesgeschichte (im hessischen Raum): Reichsstädte, Territorialherrschaft, Graf Anton von Isenburg-Büdingen zu Ronneburg, Gelnhausen
      • Verkehrsgeschichte (am Bsp. Frankfurts a.M.): Verkehrsnetz Mitteleuropas, herrschaftliche Priviligierung, Etablierung und Vernetzung von Märkten
      • Fachdidaktik (Projektseminar zur mittelalterlichen Geschichte): Projektlernen/-methode, Aktivierung forschungsorientierten Lernen / Begleitung forschenden Lernens, Formales Assessment, historische Fragekompetenz
  • Lehrprofil
    • mittelalterliche Geschichte:
      • 12.-16./17. Jh.: Geschichte des Bergbaus
      • 13. Jh.: Staufer, Interregnum, R.v.Habsburg
      • 13.-17. Jh.: Kartographiegeschichte
      • 13.-16. Jh.: Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft
      • 14.-16. Jh.: Rechtsgeschichte im HRR
      • 14./15. Jh.: Stadt-, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte Basels
      • 15. Jh.: Reichsreformen
      • 15.-17. Jh.: Entwicklung der Montanregion Oberharz
    • Theorie / Konzepte der Geschichtswissenschaft:
      • 20. Jh.: Altes, Neues, Geniales (Lektüreseminarreihe)
    • Digital Humanities:
      • 21. Jh.: Geschichte multimedial interaktiv (Adobe Director)

     hier geht's zum vollständigen Lehrprofil

CURRICULUM VITAE / LEBENSLAUF

  • akademische Ausbildung
    • geb. 1988 in Hildesheim

    • 2008 Abitur in Hannover, Helene-Lange-Schule

    • 2009-2014 Studium der Fächer Geschichte (Schwerpunkt mittelalterliche Geschichte) und katholische Theologie, Leibniz Universität Hannover (LUH)
    • 11/2010-09/2013 stud. Hilfskraft am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover; bei Dr. P. Kehne (FB Antike), Prof. Dr. M. Rothmann (FB Mittelalter), Prof. Dr. C.-H. Hauptmeyer (FB Frühe Neuzeit) sowie in der Technischen Informationsbibliothek (FB Geschichte und Religionswissenschaft)
    • 10/2013-09/2014 einjähriges Stipendium zur Studienförderung durch den Freundeskreis / Stiftung  der LUH (Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e.V.)
    • 09/2014 Studienabschluss (M.Ed.) mit der Masterarbeit "Augenzeugen und Augenschein im Prozess. Ein Zeugenverhör-Rotulus des Reichskammergerichts im Spiegel seiner Augenschein-Karte" (1,0)

  • beruflicher Werdegang
    • 10/2013-04/2015 stud. & wiss. Hilfskraft (50%) / Mitarbeiter am Historischen Seminar der Leibniz Uni Hannover im Projekt "Der Blick auf die kleine Welt" (u.d.L. von Prof. Dr. Arnd Reitemeier (Göttingen) und Prof. Dr. Michael Rothmann (Hannover))

    • 05/2015-03/2022 wiss. Mitarbeiter (50%) im FB Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit am Hist. Seminar der LUH bei Prof. Dr. M. Rothmann
    • 05/2015-12/2015 weiterführende Betreuung des Projekts "Der Blick auf die kleine Welt" (s.o.) als wiss. Mitarbeiter am Historischen Seminar der LUH
    • 10/2019-01/2020 Elternzeit

    • seit 04/2022  wiss. Mitarbeiter (100%) / Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit am Hist. Seminar der LUH bei Prof. Dr. M. Rothmann
  • Gremientätigkeit und Ämter

    Gremientätigkeit:

    • 11/2015-10/2017 stellv. Mittelbauvertreter im Vorstand des Hist. Seminars der LUH
    • 10/2017-09/2021 Vorstandsmitglied des Hist. Seminars der Uni Hannover
    • seit 10/2021 stellv. Mittelbauvertreter im Vorstand des Hist. Seminars der LUH

    aktuelle Ämter / Funktionen:

    • seit 05/2015 wiss. Mitarbeiter am Hist. der LUH (FB Geschichte des Mittelalters, vgl. o.)
    • seit 11/2015 Mitglied des Zulassungs- und Prüfungsausschusses des Masterstudiengangs Geschichte (M.A.) an der LUH
    • seit 10/2021 stellv. Mittelbauvertreter im Vorstand des Hist. Seminars der LUH
  • im Fokus

    Mein akademischer Werdegang begann im Herbst 2009, als ich mich an der Leibniz Universität Hannover (LUH) mit dem Hauptfach Geschichte für das Lehramtsstudium einschrieb. Trotz Wechsels meines Nebenfachs – nach drei Semestern Mathematik dann Wechsel zur kath. Theologie – schloss ich mein Studium nicht nur in Regelstudienzeit, sondern auch mit sehr guten Noten ab.  Meinen fachlichen Schwerpunkt, die spätmittelalterliche Geschichte, habe ich dabei schon im Grundstudium ausmachen können und nachfolgend intensiv verfolgt: Von meinen Abschlussarbeiten (B.A. 2012, M.Ed. 2014) bis zur Dissertation (2015-2022). Mein Engagement im Studium wurde 2013 durch ein einjähriges Stipendium gewürdigt.

    Mein beruflicher Lebensweg begann dann im Herbst 2013, parallel zu meinem Masterstudium, als ich als Mitarbeiter im Projekt „Der Blick auf die kleine Welt“ am Historischen Seminar der LUH beschäftigt war (50%). Dieses Forschungsvorhaben habe ich im Verbund mit der Universität Göttingen (u.d.L. von Prof. Dr. A. Reitemeier und Prof. Dr. M. Rothmann) durchgeführt und eigenständig weiterentwickelt. Damit gelangte das Projekt nicht nur binnen des gesetzten Zeitrahmens zum Erfolg, aus dem Themenkomplex ging auch meine Abschlussarbeit hervor (Sept. 2014). Diese wurde schließlich zur Grundlage eines DFG-Projekts ("Der Medienwechsel Augenzeugen und Augenschein"), an dessen Antrags-Konzeption ich maßgeblich mitgewirkt habe. Seit Mai 2015 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hist. Seminar der LUH tätig; bis März 2022 füllte ich die Stelle als Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Michael Rothmann zu 50% aus. In diesen fast sieben Jahren konnte ich umfassende Erfahrungen als Wissenschaftler im universitären Dienst sammeln: Sowohl in der Verwaltung (mehrjährige Mitgliedschaft im Vorstand des Historischen Seminars der LUH) als auch in der Forschung (fachwissenschaftliche Aufsätze und Artikel sowie eigeninitiierte Veröffentlichungen) und Lehre (mittelalterliche Geschichte, Theorie / Konzepte der Geschichts­wissenschaft und Digital Humanities). In kreativer Kombination von Forschung und Lehre erwuchs dabei auch ein eigenes Projekt, welches vor kurzem in Form einer Buchveröffentlichung zum Abschluss kam. Seit April 2022 fülle ich die vorbeschriebene Stelle als Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters in Vollzeit aus.

    Meine Promotionsarbeit, die nach „Rechtsnorm und Rechtspraxis im spätmittelalterlichen Basel" fragt, habe ich vor kurzem zum Abschluss gebracht (das Verfahren läuft und wird vorauss. im Juli 2022 beendet). Die Arbeit am Thema war mit zahlreichen Archivaufenthalten in der Schweiz verbunden, bei denen ich die spätmittelalterliche Stadtbuchüberlieferung am Rheinknie ausführlich gesichtet habe (Rat und Gericht, circa 1356-1452). Mein Zugriff auf die Basler Überlieferung gelangte zuletzt 2018 öffentlich zur Diskussion, zunächst auf einem Workshop an der Uni Regensburg und nachfolgend dann als Zeitschriftenartikel. Ein weiterer Aufsatz zum Thema, der die Basler Gerichtsbarkeit in Auseinandersetzung mit den westfälischen (Feme-)Gerichten Mitte des 15. Jahrhunderts bespricht, befindet sich im Druck und erscheint im Sommer 2022. Gegenwärtig befinde ich mich in der ersten Phase eines nachfolgenden Qualifikationsvorhabens.