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VWS-Forschungsförderinitiative "Knowledge for Tomorrow"

VWS-FORSCHUNGSFÖRDERINITIATIVE "KNOWLEDGE FOR TOMORROW"

(Gesamtlaufzeit 2013-2023)

Seit 2013 betreut und koordiniert Prof. Dr. Reinwald die interdisziplinäre Förderinitiative der VolkswagenStiftung Knowledge for Tomorrow. Post-doctoral Fellowships in the Humanities in Sub-Saharan and North Africa. Dieses Programm fördert hochrangige Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen auf dem Weg zur Universitätsprofessur und unterstützt sie beim Aufbau internationaler Kooperationen, akademischer Netzwerke sowie der Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses – ein Beitrag zum capacity building an afrikanischen Universitäten.

Im Rahmen der Forschungsförderinitiative „Knowledge for Tomorrow/ Wissen für Mor­gen – Kooperative Forschungsvorhaben im subsaharischen Afrika“ werden heraus­ragende Forschungsprojekte von hochrangigen afrikanischen Postgraduierten an Univer­sitäten u.a. in Äthiopien, Kenia, Tansania, Uganda, Simbabwe und Südafrika gefördert. Das Projekt unterstützt die Stipendidat*innen darüber hinaus bei der Bildung internatio­naler Netzwerke und Kooperationen und fördert somit auf verschiedenen Ebenen ihre Karrierewege auf dem Weg zur Universitätsprofessur. Gleichzeitig werden dadurch auch internationale Forschungskooperationen zwischen deutschen und afrikanischen Univer­sitäten angebahnt und konsolidiert. Die geförderten Forschungsprojekte fanden und finden große internationale Aufmerksamkeit, nicht nur, weil sie erfolgreich waren und die akademische Sichtbarkeit der Geförderten markant gestärkt haben, sondern auch, weil sie sich hochaktuellen Themen wie der innerafrikanischen Migration in Äthiopien und Djibouti, Anti-Radikalisierungsstrategien im islamistischen Umfeld Kenias, der archäologischen Erforschung der frühen Menschheit in Tansania, der Frage nach Kultur­erbe in Simbabwe, oder aussterbenden Sprachen in Uganda widmen.

Im Rahmen regelmäßiger Workshops und internationaler Konferenzen an den Heimatuniversitäten der Fellows wurden weitere wissenschaftliche Kooperationen angebahnt (so etwa mit der University of the Witwatersrand in Johannesburg, der University of Zimbabwe in Harare; der Makerere University in Kampala sowie dem Center for Human Rights der Addis Ababa University in Äthiopien).

Projektleiterin: Prof. Dr. Brigitte Reinwald

Projektbeteiligte: Rahel Kühne-Thies, M.A., Afrikanische Geschichte, Historisches Seminar und Petra Rothenhäuser, Verwaltung, Historisches Seminar

Förderung: VolkswagenStiftung

Fördersumme: gesamt ca. 6.000.000 EUR