Dr. des. Daniel Kaune

Daniel Kaune Daniel Kaune © Marie-Luise Kolb / LUH
Dr. des. Daniel Kaune
Adresse
Im Moore 21
30167 Hannover
Gebäude
Raum
Sprechzeiten
bis 18.07.2026: Mo. 13:00 - 14:00 Uhr
Daniel Kaune Daniel Kaune © Marie-Luise Kolb / LUH
Dr. des. Daniel Kaune
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Im Moore 21
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bis 18.07.2026: Mo. 13:00 - 14:00 Uhr
Funktionen
Stellvertretung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Prüfungsausschuss Atlantic Studies in History, Culture and Society
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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bis 18.07.2026: Mo. 13:00 - 14:00 Uhr
Historisches Seminar
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Im Moore 21, 30167 Hannover
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akt. HIGHLIGHT

  • 06/2026 - Lehrpreis für "Professionalisierung und Lehrkultur"

    Nach 11 Jahren in der Lehre an der LUH wurde mein Engagement mit dem Lehrpreis für “Professionalisierung und Lehrkultur” gewürdigt. Zum einen bzgl. meines innovativen Lehr-Ansatzes, mit dem ich nicht nur als Dozent, sondern auch als Coach auftrete; zum anderen aber auch, weil ich KI-Tools (kritisch reflektiert) zum Einsatz bringe, also eine »moderne« Geschichts-/Geisteswissenschaft praktiziere und vermittle.

    Ich glaube, dass ich - als erster Historiker, der diesen Preis von der LUH verliehen bekommen hat - stolz drauf sein darf. Infolgedessen wage ich es, diesen Preis hier zu highlighten. 🙂

    Im Pressestatement der Uni heißt es: "Dr. Daniel Kaune ist seit Mai 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar, Philosophische Fakultät, beschäftigt. In einer Nominierung heißt es: „Herr Kaune verfolgt in seinen Seminaren einen innovativen Ansatz, indem er weniger als klassischer Dozent, sondern vielmehr als Coach agiert und die Studierenden aktiv in ihrem individuellen Lernprozess begleitet. Innerhalb vorgegebener Themenfelder haben wir die Möglichkeit erhalten, eigene Interessensschwerpunkte zu setzen, wodurch meine Motivation erheblich gesteigert wurde und ich mich viel tiefer mit einzelnen Aspekten des Themenbereichs auseinandergesetzt habe.“ Geschätzt wird auch sein Beitrag zum Umgang und zur Verwendung von KI an der LUH: „Er hat uns KI-Tools zur Literaturrecherche gezeigt und uns Studierende selbst ausprobieren lassen, wo die Möglichkeiten und Grenzen“ liegen." (Veröffentlicht: 16. Juni 2026, LINK)

    Ergänzend hier auch die Pressemitteilung der Stadt Hannover, die den Preis ebenfalls - sozusagen uniextern - bespricht.

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    LUH-Vizepräsidentin Prof. Dr. Julia Gillen (Mitte) hat Prof. Dr. Johannes Lankeit, Dr. Daniel Kaune, Dr. Tanja Rechnitzer, Olga Cobuscean, Dr. Jennifer Gerke und Prof. Dr. Tobias Kulhanek (von links) mit dem Lehrpreis 2025 ausgezeichnet.

zuletzt und demnächst

  • 06-08/2026 - Vorträge zur Hochschuldidaktik

    zuletzt

    • „Professionalisierung und Lehrkultur. Mit KI durchs Studium“ am 15. Juni 2026 beim Tag der Lehre der Universität Hannover; kurzer Beitrag zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Lehrpreisverleihung 2025 (Prof. Dr. Jana Gohrisch, Prof. Dr. Julia Gillen (Vizepräsidentin für Bildung)). [LINK]
    • „Umgang mit Komplexität. “Forschendes Lernen” (auch) mit KI lehren?“ am 3. Juli 2026 beim Best-Practice-Tag Lehre an der Philosophischen Fakultät / Institut für Sonderpädagogik der Universität Hannover (Prof. Dr. Claudia Schomaker, Organisation Carina Pniok, M.A.)

    demnächst

    • „Geisteswissenschaften mit KI? Ein Erfahrungsbericht aus der Lehrpraxis“ am 21. August 2026 beim bundesweiten Netzwerktreffen »KI in der offenen Hochschullehre« auf ®twillo: niedersächsische Portal für Open Educational Resources (OER) in der Hochschullehre. [LINK]
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jüngste Veröffentlichungen

  • 05/2023 - "der besten urteil in der sach"

    der besten Urteil in der Sach. Die Basler Gerichtsbarkeit in der Auseinandersetzung mit überregionalen Appellationsinstanzen im 15. Jahrhundert

    in: Bongartz, Josef et al. (Hgg.), Feder und Recht. Schriftlichkeit und Gerichtswesen in der Vormoderne (Tagungsband zur 17. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit) (bibliothek altes Reich Bd. 39 [LINK]), Berlin 2023,  S. 177-200. [LESEPROBE] [LINK].

    weiterführende Informationen zum Tagungsband finden sich hier, in der Übersicht der Reihe 'bibliothek altes Reich' / Veröffentlicht von De Gruyter Oldenbourg 2023, ISBN: 9783111077307

  • 09/2021 - "Forschen lernen lehrend begleiten"

    Forschen lernen lehrend begleiten. »Forschendes Lernen« als Lernform, hochschuldidaktisches Format und Seminarkonzept

    in: Christopher Folkens / Daniel Kaune (Hg.), Who the fuck is Manfred? Ein studentischer Diskurs um die letzten Staufer, das sogenannte Interregnum und Rudolf von Habsburg (Am Mittelalter Forschen Lernen (AMFL) Bd. 1), Hessisch Oldendorf 2021 , S. 34-60 [LESEPROBE auf books.google.de].

  • 09/2021 - "Who the fuck is Manfred?" (Hg.)

    Who the fuck is Manfred? Ein studentischer Diskurs um die letzten Staufer, das sogenannte Interregnum und Rudolf von Habsburg

    (Am Mittelalter Forschen Lernen (AMFL) Bd. 1), Hessisch Oldendorf 2021; Cover & Inhaltsverzeichnis [PDF], Leseprobe [Google Books],  [LINK] zum Projekt.

  • 06/2020 - "Text und Bild vor Gericht"

    Text und Bild vor Gericht. Die Beweiskraft von Augenscheinkarten

    in: Katrin Marx-Jaskulski / Annegret Wenz-Haubfleisch (Hrsg.), Pragmatische Visualisierung. Herrschaft, Recht und Alltag in Verwaltungskarten (Schriften des Hessischen Staatsarchivs Marburg 38), Marburg 2020, S. 105-130, weiter auch S. 287-291 (= Abb. 42.1 und 42.2).

  • 06/2019 - "Augenzeugen und Augenschein im Prozess"

    Augenzeugen und Augenschein im Prozess. Ein Zeugenverhör-Rotulus des Reichskammergerichts im Spiegel seiner Augenschein-Karte (Gelnhausen gegen Graf Anton von Isenburg 1553-1555)

    in: Stephan Laux / Maike Schmidt (Hrsg.), Grenzraum und Repräsentation. Perspektiven auf Raumvorstellungen und Grenzkonzepte in der Vormoderne (Trierer historische Forschungen Bd. 74), Trier 2019, S. 85-98.

  • 12/2018 - "Lobbyismus in der Rhein-Metropole?"

    Lobbyismus in der Rhein-Metropole? Handeltreibende und Rechtsprechende im spätmittelalterlichen Basel

    in: Scripta Mercaturae (ScrM). Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Fachorgan für Geschichte des globalen Strukturwandels in Ökonomie, Ökologie und Ökumene (ÖkoÖkoÖku), begründet von Theodor Gustav Werner) 47 (2018), S. 37-72.

Forschung und Lehre

  • Schwerpunkte
    • epochal: 14.-16. Jahrhundert
    • regional: "Deutschland" / HRR, "Schweiz" (Basel)
    • fachliche Forschungsschwerpunkte:
      • Stadtgeschichte
      • Rechts- / Verfassungsgeschichte
      • Schrift- / Verwaltungsgeschichte
      • Kartographiegeschichte
    • weitere „Forschungsansätze“
      • Digital Humanities
      • Landesgeschichte
      • Verkehrsgeschichte
      • Fachdidaktik
  • Forschungsprofil
    • epochaler Forschungsschwerpunkt:
       
      • Spätmittelalter (14./15. Jh.)
      • Übergang zur Frühen Neuzeit (16. Jh.)
    • regionaler Forschungsschwerpunkt:
       
      • "Deutschland" / HRR Deutscher Nation
      • alte Schweizerische Eidgenossenschaft (v.a. Basel)
    • fachliche Forschungsschwerpunkte:
       
      • Rechtsgeschichte (vgl. u.a. Dissertationsprojekt): Wandel der "Rechtspraxis" im 15. Jh., Recht und Verwaltung, Prozess- und Beweisführung (im 15. Jh. und beim RKG), kommissarische Untersuchungsverfahren im 16. Jh.
         
      • Kartographiegeschichte (vgl. u.a. abgeschlossene Projekte): frühe handgezeichnete Regionalkarten (15.-17. Jh.), "Augenschein-Karten", Landes-/Herrschaftsgeschichte, Aussagekraft von Karten im Kontext ihrer Akten
    • weitere „Forschungsansätze“ (vgl. Publikationen):
      • Digital Humanities: Anwendung (u.a. im musealen Kontext), interaktives Multimedia, Mediengestaltung, Programmieren (Adobe Director 12)
      • Landesgeschichte (im hessischen Raum): Reichsstädte, Territorialherrschaft, Graf Anton von Isenburg-Büdingen zu Ronneburg, Gelnhausen
      • Verkehrsgeschichte (am Bsp. Frankfurts a.M.): Verkehrsnetz Mitteleuropas, herrschaftliche Priviligierung, Etablierung und Vernetzung von Märkten
      • Fachdidaktik (Projektseminar zur mittelalterlichen Geschichte): Projektlernen/-methode, Aktivierung forschungsorientierten Lernen / Begleitung forschenden Lernens, Formales Assessment, historische Fragekompetenz
  • Lehrprofil
    • mittelalterliche Geschichte:
      • 12.-16./17. Jh.: Geschichte des Bergbaus
      • 13. Jh.: Staufer, Interregnum, R.v.Habsburg
      • 13.-17. Jh.: Kartographiegeschichte
      • 13.-16. Jh.: Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft
      • 14.-16. Jh.: Rechtsgeschichte im HRR
      • 14./15. Jh.: Stadt-, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte Basels
      • 15. Jh.: Reichsreformen
      • 15.-17. Jh.: Entwicklung der Montanregion Oberharz
    • Theorie / Konzepte der Geschichtswissenschaft:
      • 20. Jh.: Altes, Neues, Geniales (Lektüreseminarreihe)
    • Digital Humanities:
      • 21. Jh.: Geschichte multimedial interaktiv (Adobe Director)

     hier geht's zum vollständigen Lehrprofil

Curriculum Vitae / Lebenslauf

  • akademische Ausbildung
    • geb. 1988 in Hildesheim

    • 2008 Abitur in Hannover, Helene-Lange-Schule

    • 2009-2014 Studium der Fächer Geschichte (Schwerpunkt mittelalterliche Geschichte) und katholische Theologie, Leibniz Universität Hannover (LUH)
    • 11/2010-09/2013 stud. Hilfskraft am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover; bei Dr. P. Kehne (FB Antike), Prof. Dr. M. Rothmann (FB Mittelalter), Prof. Dr. C.-H. Hauptmeyer (FB Frühe Neuzeit) sowie in der Technischen Informationsbibliothek (FB Geschichte und Religionswissenschaft)
    • 10/2013-09/2014 einjähriges Stipendium zur Studienförderung durch den Freundeskreis / Stiftung  der LUH (Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e.V.)
    • 09/2014 Studienabschluss (M.Ed.) mit der Masterarbeit "Augenzeugen und Augenschein im Prozess. Ein Zeugenverhör-Rotulus des Reichskammergerichts im Spiegel seiner Augenschein-Karte" (1,0)

    • 2015-2022 Promotion am Hist. Seminar der LUH mit dem Thema "Rechtsnorm und Rechtspraxis im spätmittelalterlichen Basel" (betreut durch Prof. Dr. Michael Rothmann, Zweitbegutachtung durch Prof. Dr. G. Zeilinger; Disputation am 23.09.2022 unter Vorsitz von Prof. Dr. Christine Hatzky; Gesamtnote: summa cum laude)
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  • beruflicher Werdegang
    • 10/2013-04/2015 stud. & wiss. Hilfskraft (50%) / Mitarbeiter am Historischen Seminar der Leibniz Uni Hannover im Projekt "Der Blick auf die kleine Welt" (u.d.L. von Prof. Dr. Arnd Reitemeier (Göttingen) und Prof. Dr. Michael Rothmann (Hannover))

    • 05/2015-03/2022 wiss. Mitarbeiter (50%) im FB Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit am Hist. Seminar der LUH bei Prof. Dr. M. Rothmann (Forschung & Lehre)
    • 05/2015-12/2015 weiterführende Betreuung des Projekts "Der Blick auf die kleine Welt" (s.o.) als wiss. Mitarbeiter am Historischen Seminar der LUH
    • 10/2019-01/2020 Elternzeit

    • seit 04/2022  wiss. Mitarbeiter (100%) / Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit am Hist. Seminar der LUH bei Prof. Dr. M. Rothmann (Forschung, Lehre & akad. Selbstverwaltung)
    • 06/2026 Lehrpreis 2025 der LUH in der Kategorie “Professionalisierung und Lehrkultur” [LINK]
  • Gremientätigkeit und Ämter

    Gremientätigkeit:

    • 11/2015-10/2017 stellv. Mittelbauvertreter im Vorstand des Hist. Seminars der LUH
    • 10/2017-09/2021 Vorstandsmitglied des Hist. Seminars der Uni Hannover
    • 10/2021-07/2023 stellv. Mittelbauvertreter im Vorstand des Hist. Seminars der LUH
    • seit 11/2015 Mitglied des Prüfungsausschusses Fachmaster Geschichte an der LUH (vgl. u.)

    aktuelle Ämter / Funktionen:

    • seit 05/2015 wiss. Mitarbeiter am Hist. der LUH (FB Geschichte des Mittelalters, vgl. o.)
    • seit 11/2015 Mitglied des Zulassungs- und Prüfungsausschusses des Masterstudiengangs Geschichte (M.A.) und und Master Atlantic Studies / History, Culture and Society (M.A.) an der LUH
  • im Fokus

    Mein akademischer Werdegang begann im Herbst 2009, als ich mich an der Leibniz Universität Hannover (LUH) mit dem Hauptfach Geschichte für das Lehramtsstudium einschrieb. Trotz Wechsels meines Nebenfachs – nach drei Semestern Mathematik dann Wechsel zur kath. Theologie – schloss ich mein Studium nicht nur in Regelstudienzeit, sondern auch mit sehr guten Noten ab.  Meinen fachlichen Schwerpunkt, die spätmittelalterliche Geschichte, habe ich dabei schon im Grundstudium ausmachen können und nachfolgend intensiv verfolgt: Von meinen Abschlussarbeiten (B.A. 2012, M.Ed. 2014) bis zur Dissertation (2015-2022). Mein Engagement im Studium wurde 2013 durch ein einjähriges Stipendium gewürdigt.

    Mein beruflicher Lebensweg begann dann im Herbst 2013, parallel zu meinem Masterstudium, als ich als Mitarbeiter im Projekt „Der Blick auf die kleine Welt“ am Historischen Seminar der LUH beschäftigt war (50%). Dieses Forschungsvorhaben habe ich im Verbund mit der Universität Göttingen (u.d.L. von Prof. Dr. A. Reitemeier und Prof. Dr. M. Rothmann) durchgeführt und eigenständig weiterentwickelt. Damit gelangte das Projekt nicht nur binnen des gesetzten Zeitrahmens zum Erfolg, aus dem Themenkomplex ging auch meine Abschlussarbeit hervor (Sept. 2014). Diese wurde schließlich zur Grundlage eines DFG-Projekts ("Der Medienwechsel Augenzeugen und Augenschein"), an dessen Antrags-Konzeption ich maßgeblich mitgewirkt habe. Seit Mai 2015 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hist. Seminar der LUH tätig; bis März 2022 füllte ich die Stelle als Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit bei Prof. Dr. Michael Rothmann zu 50% aus. In diesen fast sieben Jahren konnte ich umfassende Erfahrungen als Wissenschaftler im universitären Dienst sammeln: Sowohl in der Verwaltung (mehrjährige Mitgliedschaft im Vorstand des Historischen Seminars der LUH) als auch in der Forschung (fachwissenschaftliche Aufsätze und Artikel sowie eigeninitiierte Veröffentlichungen) und Lehre (mittelalterliche Geschichte, Theorie / Konzepte der Geschichts­wissenschaft und Digital Humanities). In kreativer Kombination von Forschung und Lehre erwuchs dabei auch ein eigenes Projekt, welches vor kurzem in Form einer Buchveröffentlichung zum Abschluss kam. Seit April 2022 fülle ich die vorbeschriebene Stelle als Lehrassistent für Geschichte des Mittelalters in Vollzeit aus. Mein Engagement in der Lehre wurde 2026 mit der Lehrpreis für “Professionalisierung und Lehrkultur” gewürdigt. Zum einen bzgl. meines innovativen Lehr-Ansatzes, mit dem ich nicht nur als Dozent, sondern auch als Coach auftrete; zum anderen aber auch, weil ich KI-Tools (kritisch reflektiert) zum Einsatz bringe, also eine »moderne« Geschichts-/Geisteswissenschaft praktiziere und vermittle. 

    Meine Promotionsarbeit, die nach „Rechtsnorm und Rechtspraxis im spätmittelalterlichen Basel" fragt, habe ich vor kurzem, im Sept. 2022, zum Abschluss gebracht (Gesamtnote: summa cum laude). Die Arbeit am Thema war mit zahlreichen Archivaufenthalten in der Schweiz verbunden, bei denen ich die spätmittelalterliche Stadtbuchüberlieferung am Rheinknie ausführlich gesichtet habe (Rat und Gericht, circa 1356-1452). Mein Zugriff auf die Basler Überlieferung gelangte zuerst2018 öffentlich zur Diskussion, zunächst auf einem Workshop an der Uni Regensburg und nachfolgend dann als Zeitschriftenartikel (Scripta Mercaturae Verlag: Zeitschrift für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Bd. 47). Ein weiterer Aufsatz zum Thema, der die Basler Gerichtsbarkeit in Auseinandersetzung mit den westfälischen (Feme-)Gerichten Mitte des 15. Jahrhunderts bespricht, erschien erst vor kurzem – im Mai 2023 (De Gruyter Verlag: bibliothek altes Reich Bd. 39) . Gegenwärtig befinde ich mich in der ersten Phase eines nachfolgenden Forschungssvorhabens / in Vorbereitung eines Habilitationsprojekts, das unter dem Arbeitstitel „Raumbewusstsein unter Tage“ die Verwaltung und Arbeitsorganisation im frühmodernen Oberharzer Bergbau zu erforschen gedenkt und den Zeitraum des 16./17. Jahrhunderts fokussiert. Und, last but not least, arbeite ich aktuell an einem DFG-Antrag zum mittelalterlichen Geleit, mit dem ich - sofern die Begutachtung positiv erfolgen sollte, *toitoitoi - hoffe, tiefer in die alltäglichen Herrschaftsstrukturen der spätmittelalterlichen Welt einzutauchen (Arbeitstitel: “Politische Ökonomie des Geleits. Geleit, Geleitrecht und Straßenhoheit als Instrumente der territorialen Herrschaftspraxis in Hessen und Thüringen (1350-1600)”).
     

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